Was an einem Auto nach dem Winter fehlt, ist meist nicht sofort sichtbar. Der Motor startet, die Reifen sehen okay aus, der Lack hat zwei neue Steinschläge. Trotzdem sitzt Salzfeuchtigkeit in den Radkästen, die Profiltiefe liegt knapp über der Grenze, die Bremsscheiben tragen Flugrost. Der Frühjahrs-Check trennt das, was Aufmerksamkeit braucht, von dem, was bis zur nächsten Inspektion warten kann. Bei Brosch sammeln Sie für den Termin gleichzeitig Punkte auf der Bonuskarte.

Warum die Batterie nach einem Allgäuer Winter zuerst auf den Prüfstand gehört

Die ADAC-Pannenstatistik nennt jedes Jahr denselben Spitzenreiter. Im Auswertungsjahr 2025 entfielen 45,4 Prozent aller Panneneinsätze auf eine schwache oder defekte Starterbatterie. Mit deutlichem Abstand folgten Motormanagement und Hochvoltsystem mit 21,8 Prozent. Stärkster Pannenmonat war der Januar mit knapp 357.000 Einsätzen.

Hinter der Zahl steckt eine bekannte Mechanik. Kälte reduziert die nutzbare Kapazität der 12-Volt-Batterie, und Kurzstrecken im Winter laden sie nicht vollständig nach. Im Allgäu kommen lange Streuperioden und feuchte Luft dazu, die Bremsen und Karosserie zusätzlich belasten.

Auch reine Elektroautos sind betroffen, was viele E-Auto-Halter überrascht. In der ADAC-Statistik liegt der Anteil der Starterbatterie an den E-Auto-Pannen sogar bei 50,5 Prozent. Gemeint ist nicht die große Antriebsbatterie, sondern die kleine 12-Volt-Batterie, die das Bordnetz versorgt. Häufiges Wecken per App belastet sie zusätzlich. Eine Frühjahrs-Prüfung lohnt sich also unabhängig vom Antrieb.

Der Frühjahrs-Check setzt genau hier an. Geprüft wird, ob die Batterie noch genügend Kapazität hat, ob Bremsbeläge und -scheiben unter der Salzbelastung gelitten haben und ob Reifen, Wischer und Beleuchtung für die wärmere Saison ausreichen.

Was die Werkstatt beim Frühjahrs-Check prüft

Im Servicebereich arbeitet Brosch als Partner im Bosch-AutoCrew-Netzwerk und führt die Vertragswerkstatt für Hyundai, Kia, Mazda und Subaru. Der Brosch-Frühjahrs-Check deckt fünf Bereiche ab:

  • Beleuchtung. Funktionsprüfung von Scheinwerfern, Rückleuchten, Blinkern und Innenraumbeleuchtung. Schneematsch, Steinschlag und Vibration setzen Lichtern im Winter zu, oft unbemerkt von der Fahrerseite.
  • Batterie. Ladezustand und Kapazität werden gemessen. Eine geschwächte Batterie ist der häufigste Grund, warum ein Auto im Frühjahr stehenbleibt, sobald Klimaanlage und Bordnetz wieder mehr ziehen.
  • Bremsen. Sichtprüfung von Belägen und Scheiben, Bremsflüssigkeit, Funktionscheck der Bremswirkung. Salz fördert Flugrost auf den Scheiben und setzt sich an Bremsleitungen ab.
  • Reifen. Profiltiefe, Reifendruck, Sichtprüfung auf Beschädigungen, Alterung und ungleichmäßigen Verschleiß. Steht der Wechsel auf Sommerreifen an, läuft er mit.
  • Flüssigkeitsstände. Motoröl, Kühlflüssigkeit, Scheibenwaschanlage. Frostschutzkonzentrate aus dem Winter werden für die warme Saison angepasst.

Dazu kommen eine Sichtkontrolle von Unterboden und Karosserie auf Salz- und Korrosionsspuren sowie eine Funktionsprüfung von Wischern und Klimaanlage. Befunde werden dokumentiert. Vor jeder kostenpflichtigen Arbeit stimmt die Serviceberatung mit Ihnen ab, welche Schritte folgen.

Was Sie vor dem Werkstatttermin selbst prüfen können

Eine kurze Eigenkontrolle ersetzt die Werkstatt nicht, gibt Ihnen aber eine grobe Lage und zeigt, welche Mängel keinen Aufschub vertragen.

  1. Profiltiefe der Reifen. Gesetzlich sind 1,6 Millimeter vorgeschrieben. Der ADAC empfiehlt bei Sommerreifen mindestens drei Millimeter, weil sich der Bremsweg auf nasser Fahrbahn darunter deutlich verlängert. Eine 1-Euro-Münze hilft beim Schätzen: Der goldene Rand ist genau drei Millimeter breit. Achten Sie zusätzlich auf das Alter. Spätestens nach zehn Jahren gehören Reifen ausgetauscht, weil die Gummimischung mit der Zeit aushärtet und Haftung verliert.
  2. Reifendruck. Den aktuellen Sollwert finden Sie im Tankdeckel oder in der Türsäule. Über den Winter verlieren Reifen häufig Druck, weil Kälte das Luftvolumen reduziert.
  3. Flüssigkeitsstände. Motoröl-Peilstab, Kühlmittelausgleichsbehälter und Scheibenwaschwasser sichtbar prüfen. Steht im Tank der Scheibenwaschanlage noch Frostschutz, lässt sich der Zusatz auf einen Sommerreiniger umstellen.
  4. Beleuchtung. Mit zweiter Person alle Lichter durchschalten. Trübe oder beschlagene Scheinwerfer sind ein Hinweis auf eingedrungene Feuchtigkeit.
  5. Karosserie. Steinschläge, Kratzer und offene Lackstellen sind die Eintrittspunkte für salzhaltige Feuchtigkeit. Früh erkennen heißt früh gegensteuern, bevor sich Rost ausbreitet.

Was vom Winter im Auto hängenbleibt

Salz wird in Verbindung mit Feuchtigkeit zum Elektrolyt und beschleunigt Korrosion. Betroffen sind vor allem Radkästen, Unterboden, Bremsleitungen und ungeschützte Verbindungen. Moderne Karosserien halten dem dank verzinkter Bleche und Hohlraumversiegelung lange stand. Die Schwachstellen sind offene Lackschäden und Steinschläge, an denen Salzwasser ins Blech zieht. Eine Unterbodenwäsche und eine Lack-Konservierung im Frühjahr setzen genau hier an.

Im Innenraum trägt der Pollenfilter den Winter mit. Monate mit Heizung, feuchter Luft und Schmutz von Schuhen setzen ihm zu. Ist er verstopft, sinkt der Luftdurchsatz, die Klimaleistung lässt nach, und für Allergiker startet die Pollensaison mit unnötiger Belastung im Auto. Hersteller empfehlen den Wechsel jährlich oder etwa alle 15.000 bis 30.000 Kilometer.

Die Klimaanlage selbst ist der zweite Kandidat für den Frühjahrstermin. Nach Wintermonaten ohne intensive Nutzung lagern sich Feuchtigkeit und Keime an Verdampfer und Lüftungsschächten ab. Eine Dichtheits- und Funktionsprüfung samt Desinfektion ist die übliche Vor-Sommer-Routine.

Was kostet ein Frühjahrs-Check?

Eine pauschale Zahl gibt es nicht. Eine reine Sicht- und Funktionskontrolle ohne Zusatzleistungen bewegt sich am Markt im unteren bis mittleren zweistelligen Euro-Bereich. Sobald Räderwechsel, Klimaservice oder ein Filterwechsel dazukommen, steigt die Rechnung entsprechend. Bei Brosch sehen Sie den Voranschlag, bevor eine Arbeit beginnt. Für einen verbindlichen Preis rufen Sie am besten in Durach oder Sonthofen an.

Wie die Brosch-Bonuskarte den Frühjahrs-Check ergänzt

Die Brosch-Bonuskarte ist kostenlos. Sie schreibt Punkte für Werkstattbesuche, Fahrzeugkäufe und Empfehlungen gut, und diese Punkte lassen sich später gegen Service-Leistungen einlösen. Der Frühjahrs-Check zählt dazu.

Punktewerte, Multiplikatoren nach Fahrzeugalter und Einlösebedingungen werden gelegentlich angepasst. Die jeweils gültigen Konditionen stehen auf auto-brosch.de/bonuskarte. Wer aktiviert ist, bekommt Werkstattbesuche und größere Anschaffungen automatisch dem Punktekonto gutgeschrieben und entscheidet später, wofür er die Punkte einsetzt. Die Karte gilt unabhängig von der Fahrzeugmarke und erfasst alle Service-Leistungen bei Brosch.

Termin bei Brosch online vereinbaren

Online buchen Sie den Frühjahrs-Check für alle vier Brosch-Marken auf auto-brosch.de/servicetermine. Sie wählen Modell, Standort und Wunschdatum, die Serviceberatung meldet sich zurück. Telefonisch erreichen Sie den Hauptsitz in Durach unter 0831 960163-0 und den Standort in Sonthofen unter 08321 780 780.

Häufige Fragen zum Frühjahrs-Check

Was prüft die Werkstatt beim Frühjahrs-Check?

Der Brosch-Frühjahrs-Check umfasst Beleuchtung, Batterie, Bremsen, Reifen und Flüssigkeitsstände. Dazu kommen Sichtkontrollen von Karosserie, Unterboden, Wischern und Klimaanlage. Soll daraus eine umfassendere Inspektion werden, klärt das die Serviceberatung vorab mit Ihnen.

Wie viel Profiltiefe sollten Sommerreifen mindestens haben?

Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter. Der ADAC empfiehlt für Sommerreifen mindestens drei Millimeter, weil sich der Bremsweg auf nasser Fahrbahn darunter deutlich verlängert. Wer unsicher ist, lässt das Profil beim Frühjahrs-Check messen.

Warum ist die Autobatterie nach dem Winter besonders gefährdet?

Kälte senkt die nutzbare Kapazität, und auf Kurzstrecken wird die Batterie nicht vollständig nachgeladen. Über Monate summiert sich das. In der ADAC-Pannenstatistik 2026 lag eine schwache oder defekte Starterbatterie mit 45,4 Prozent klar vor allen anderen Pannenursachen. Eine Messung beim Frühjahrs-Check zeigt früh, ob ein Tausch ansteht.

Lohnt sich der Wechsel des Innenraumfilters im Frühjahr?

In der Regel ja. Der Filter ist nach dem Winter häufig stark belastet, der Luftdurchsatz sinkt, die Klimaleistung leidet. Für Allergiker beginnt die Pollensaison damit unnötig belastend. Hersteller empfehlen den Wechsel je nach Modell jährlich oder etwa alle 15.000 bis 30.000 Kilometer.

Wie unterstützt die Brosch-Bonuskarte den Werkstattbesuch?

Die Brosch-Bonuskarte ist kostenlos und sammelt für Werkstattbesuche, Fahrzeugkäufe und Empfehlungen Punkte, die später gegen Service-Leistungen eingelöst werden können. Die aktuellen Punktewerte und Einlösebedingungen stehen auf auto-brosch.de/bonuskarte.

Frühjahrs-Check direkt vereinbaren

Vereinbaren Sie Ihren Frühjahrs-Check bei Brosch online unter auto-brosch.de/servicetermine oder telefonisch in Durach unter 0831 960163-0 und in Sonthofen unter 08321 780 780. Wenn Sie die Brosch-Bonuskarte noch nicht nutzen, aktivieren Sie sie unter auto-brosch.de/bonuskarte und sammeln ab dem nächsten Werkstattbesuch Punkte für künftige Service-Leistungen.

Quellen

ADAC, Pannenstatistik 2026 (Auswertung 2025): https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/unfall-schaden-panne/adac-pannenstatistik-2026/

ADAC, Reifenprofil und Profiltiefe: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/sicherheit/reifenprofil/

ADAC Südbayern, Umstieg auf Sommerreifen: https://www.adac.de/der-adac/regionalclubs/suedbayern/news/umstieg-sommerreifen/

ADAC, Auto fit für den Frühling: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/reparatur-pflege-wartung/pflege/auto-fruehlingsfit-machen/

Bosch AutoCrew Werkstattnetz: https://www.autocrew.com/de/de/home/

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